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Technik erfassen
Systemarchitektur, Funktionsketten und Schnittstellen strukturieren – inkl. Annahmen und Abstraktionsregeln, bevor Visuals „fest“ werden.
Einzelprodukt · Markteinführung · Motion
Technische Systemvisualisierung für ein Drive-by-Wire Zentralsteuergerät – in einer frühen Entwicklungsphase, als Use Cases und CAD-Daten noch in Klärung waren.
Arnold NextG entwickelt hochredundante Drive-by-Wire Systeme für sicherheitskritische Anwendungen. Kernprodukt ist das Zentralsteuergerät NX NextMotion. Ziel dieses Projekts war es, Funktion, Systemkontext und plausible Use-Case-Ketten so zu visualisieren, dass technische Entscheider bei OEMs (Engineering, Projektmanagement, fachliche Leads) die Lösung nachvollziehen und bewerten können – auch dann, wenn Datenstände noch iterativ entstehen.
Komplexe Technik früh verständlich machen – auch wenn Use Cases und Datenstände noch entstehen.
Das Produkt befand sich in einer frühen Entwicklungsphase: Use-Case-Varianten wurden noch definiert, CAD-Daten waren nicht finalisiert und eine belastbare Bildwelt existierte noch nicht. Gleichzeitig musste die Kommunikation bereits funktionieren – auf einem Niveau, das technische Entscheider bei OEMs fachlich einordnen und als Grundlage für Bewertung und Gespräche nutzen können.
Hohe visuelle Qualität war Voraussetzung. Entscheidend war jedoch die technische Tragfähigkeit: Alle Visuals mussten funktional korrekt, konsistent und im Systemkontext nachvollziehbar sein. Der Fokus lag auf der strukturierten Darstellung definierter Systemfunktionen – reduziert auf das Wesentliche, ohne technische Aussagen zu verfälschen.
Wir übersetzen Systemlogik in ein belastbares visuelles Modell – mit klaren Regeln, Variantenfähigkeit und technischer Plausibilität.
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Systemarchitektur, Funktionsketten und Schnittstellen strukturieren – inkl. Annahmen und Abstraktionsregeln, bevor Visuals „fest“ werden.
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Relevante Szenarien so ableiten, dass sie für OEM-Engineering nachvollziehbar sind und entlang realer Systemgrenzen argumentierbar bleiben.
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Perspektiven, Materialien, Lichtlogik und Abstraktionsgrad so definieren, dass Varianten vergleichbar bleiben und die Aussage konsistent ist.
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Stills und Animationen als modulare Bausteine für Website, Messe, Präsentationen und technische Kommunikation.
Komplexe technische Animationen – systematisch aufgebaut und zielgerichtet eingesetzt
Um ein System vor Marktreife verständlich zu kommunizieren, haben wir eine visuelle Grundlage aufgebaut, die technische Plausibilität, Konsistenz und hohe Bildqualität verbindet – und damit intern wie extern nutzbar ist.
Visuelle Inhalte als technische Kommunikationsbasis – für Bewertung, Alignment und Entscheidungen.
Entscheidend war, dass technische OEM-Entscheider ein System bewerten konnten, das sich noch in Entwicklung befand: Funktionsprinzip, Systemkontext, Interaktionen und Use-Case-Ketten wurden nachvollziehbar – auch ohne finalisierte CAD-Daten. Damit wurden frühe Gespräche und Einordnungen möglich, ohne die technische Aussage zu verwässern.
Die Inhalte dienten als gemeinsame Grundlage über mehrere Stakeholder hinweg – intern wie extern: für Gespräche mit OEM-Fachteams, für Projekt- und Entscheidungsrunden sowie für Messen und Präsentationen. Einzelne Animationen wurden innerhalb der Firmengruppe und bei Partnern weiterverwendet und sind heute auf arnoldnextg.de zu sehen.
Vom Konzept zur belastbaren Systemdarstellung
Aus einer frühen Systembeschreibung entstand ein konsistentes visuelles Modell („Digitales Chassis“), das Technik, Kontext und Varianten verständlich macht – und als Plattform für Systemkommunikation funktioniert. Der zentrale Beweis: präzise Visualisierung ist auch ohne finalisierte CAD-Daten möglich, wenn Funktionslogik, Abstraktionsregeln und technische Plausibilität sauber geführt werden.
Beschreiben Sie kurz Ihr Produkt oder Ihre Idee. In einem unverbindlichen Gespräch klären wir gemeinsam, ob und wie Visualisierung sinnvoll eingesetzt werden kann.
Auch wenn Sie noch nicht alle Details geklärt haben: Wir helfen gern bei der Einordnung.